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Diese Bronzeskulptur ist ein Werk aus dem 19. Jahrhundert von Louis-Ernest Barrias oder Jean-Baptiste Auguste Clésinger, wird hier jedoch Lequesne zugeschrieben – Eugène-Louis Lequesne (1815–1887), einem französischen Bildhauer, der für seine mythologischen und allegorischen Motive bekannt ist.
Die Skulptur stellt wahrscheinlich einen Faun oder Satyr dar, Kreaturen aus der griechisch-römischen Mythologie, die mit dem Gott Dionysos (für die Römer Bacchus) in Verbindung gebracht werden. Diese Wesen, halb Mensch, halb Tier, symbolisieren Instinkt, Vergnügen und wilde Natur.
Der Faun ist hier in einer dynamischen Pose dargestellt, wie er fröhlich tanzt und dabei eine Flöte (wahrscheinlich eine Panflöte) spielt. Sein Körper ist mit gut definierter Muskulatur geformt und er trägt eine Girlande aus Blättern um seine Hüften, ein für diese mythologischen Figuren typisches Detail.
Unter seinem Fuß bemerken wir etwas, das wie ein Tierfell oder ein Ziergegenstand aussieht, was die Vorstellung seiner Verbindung mit der Natur und den bacchantischen Festen verstärkt.
Das Siegel der Gießerei Susse Frères zeugt von der Qualität dieses Bronzegusses. Das Unternehmen Susse Frères, eine der renommiertesten Pariser Gießereien des 19. Jahrhunderts, war für die Zusammenarbeit mit den größten Künstlern und die Herstellung von Skulpturen von großer Finesse bekannt.
Kurz gesagt, dieses Werk verkörpert den für diese Zeit spezifischen Geist der Romantik und des Neoklassizismus und vereint Dynamik, Sinnlichkeit und technische Meisterhaftigkeit.
Ref: IKPRD6ULRY