Diese Beschreibung wurde übersetzt. Klicken Sie hier, um das Original zu sehen
Außergewöhnliche Kommode nach einem Reisener-Modell
Das in Versailles befindliche Modell „Kommode aus dem Salon des Nobles der Gräfin von Artois“ siehe beigefügtes Foto
Reiche Intarsien und reiche Verzierung aus fein gemeißelter und vergoldeter Bronze
Bedeckt mit einer grau-weiß geäderten Marmorplatte
selbstverständlich in einwandfreiem Zustand verkauft (mit kompletter Restaurierung und Stempellackierung)
Jean-Henri Riesener war ein französischer Tischler deutscher Herkunft (geboren am 4. Juli 1734 in Gladbeck, Westfalen, gestorben am 6. Januar 1806 in Paris).
Biografie
Der in Deutschland (Westfalen) geborene Riesener kam, wie viele Tischler seiner Zeit, nach Paris, um seine zukünftige Ausbildung abzuschließen. Er kam um 1755 nach Paris und trat in die Werkstatt von Jean-François Oeben ein, der selbst ein deutscher Einwanderer war. Als er 1763 starb, übernahm er die Leitung seiner Werkstatt und heiratete zur großen Verzweiflung eines seiner anderen Schüler die Witwe seines ehemaligen Meisters, Françoise-Marguerite Vandercruse, die Schwester des Tischlers Roger Vandercruse. Oeben, sein Rivale, Jean -François Leleu. Solange Riesener nicht über eine eigene Meisterschaft verfügte, verwendete er den Stempel von J.-F. Oeben: Bis 1767 trugen seine Möbel den Namen seines Vorgängers Jean-François Oeben.
1768 erhielt er seinen Meistertitel, 1774 wurde er zum „gewöhnlichen Tischler des Königs“ ernannt und versorgte in den Jahren 1769 bis 1784 den Hof und die königliche Familie – insbesondere Königin Marie-Antoinette – mit prächtigen Möbeln im neoklassizistischen Stil. Er gilt als einer der besten Vertreter des Übergangsstils und vollendete insbesondere 1769 den berühmten Zylindersekretär Ludwigs XV. oder „Königsbüro“, den Oeben neun Jahre zuvor begonnen hatte1.
Ref: MD6HS9TU7L