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Jacques Germain (1915-2001)
"Komposition"
Gouache auf Papier
Monogrammiert und datiert unten rechts 1978
Ausgezeichneter Zustand
Abmessungen 57 X 75 cm - gerahmt 74,6 X 94 cm.
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Jacques Germain
Das Werk und die Farbe
Ein ausgeprägter Sinn für Chromatismus, eine Vorliebe für einen vibrierenden und leuchtenden Pinselstrich.
Wie Georges Mathieu, Jean Miotte und Gérard Schneider ist Jacques Germain ein wichtiger Akteur der lyrisch-abstrakten Kunst der Nachkriegszeit. Bedeutend und einzigartig. Seine stark strukturierten Kompositionen zeugen von einem "Bahaussien"-Erbe. Dort war er Schüler von Josef Albers und Wassily Kandinsky.
Die Erforschung der Farbe ist ebenfalls spezifisch für Jacques Germain. Ab 1947 schuf Jacques Germain über einen Zeitraum von fast fünfzig Jahren ein malerisches Werk, das ein Manifest seiner Sensibilität für Farbe und Bewegung ist.
Von seinen Bildern aus dem Jahr 1955, einer Folge von Farbflächen, über kleine Farbflächen aus reinen Farben in impressionistischer Manier, bis hin zu den Explosionen der Töne und dem Festmahl der Farben Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre, befreit Jacques Germain die Farbe und macht sie zum strukturierenden Element des Bildes.
Im Gegensatz zu malerischen Bewegungen wie dem Konstruktivismus oder der geometrischen Abstraktion, bei denen die Farbe in geometrischen Figuren eingegrenzt wird, hat Germain die Farbe in den Vordergrund gerückt.
Ref: QL4L7TKYXX